Erst Absicht, dann Befehl

Willst du zeichnen, formen, schneiden, prüfen, ordnen oder ausgeben? So findest du schneller den richtigen Befehl.

Kurven sind die Grammatik

Viele gute Rhino-Modelle beginnen mit sauberen Kurven. Ungenaue Kurven erzeugen später unruhige Flächen.

Kontrolle ist kein Extra

ShowEdges, Dir, Check und Zebra gehören zum Modellieren dazu. Sie zeigen Fehler, bevor sie teuer werden.

Für Produktdesign denken

Flächenqualität, Wandstärke, Radien, Export und Maßstab sind genauso wichtig wie die Form selbst.

Kategorie → Gruppe → Befehl
← Gruppe wählen

Befehl auswählen
für eine klare Erklärung

Was macht der Befehl?

Kategorie oben auswählen

Start & Orientierung

ZoomExtents zeigt alles. Osnap fängt Punkte. Gumball bewegt, dreht und skaliert direkt am Objekt.

Kurven sauber halten

Join, Explode, Rebuild und Dir helfen, Profile vor Flächenbefehlen zu prüfen.

Kontrolle vor Ausgabe

ShowEdges, Check, SelBadObjects und Zebra zeigen Probleme, bevor Export oder Rendering scheitern.

Ansicht & Datei

NamedView speichert Kameras. Layer hält Ordnung. ExportSelected gibt nur die gewählten Objekte aus.

Toleranz & Einheiten

Units zu Beginn jedes Projekts prüfen. Toleranz beeinflusst Genauigkeit und Dateigröße. Vor Export Maßstab und geschlossene Volumen prüfen.

Wichtigste Regeln

Saubere Kurven sparen später viel Zeit. ShowEdges und Dir regelmäßig nutzen. Layer früh sauber strukturieren.

Modellierlogik

Vom Profil zur Fläche zum Volumen denken. Erst einfache Grundgeometrien sauber aufbauen, dann Details, Radien und Übergänge ergänzen.

Blöcke & Referenzen

Block, Insert, BlockEdit und BlockManager helfen bei wiederkehrenden Bauteilen, Varianten und externen Bibliotheken.

Export vorbereiten

Vor der Ausgabe Einheiten, offene Kanten, Normalen und Dateiformat prüfen. Für Austausch meist STEP, für Druck meist STL.

NAVIGATION

Ansicht bewegen

RMB dragAnsicht drehen (Perspective) Shift + RMBAnsicht verschieben (Pan) MausradZoom in/out Doppelklick RMBZoom auf Objekt

Zoom-Befehle

ZoomExtentsAlle Objekte sichtbar machen ZoomExtentsAllAlle Fenster auf alle Objekte ZoomSelectedZoom auf Auswahl ZoomWindowZoom auf definierten Bereich Pos1 / HomeZoomExtents (Shortcut)

Ansicht wechseln

Num 1Perspektive Num 2Top-Ansicht Num 3Front-Ansicht Num 4Right-Ansicht F2Befehlszeile anzeigen F6Kamera-Einstellungen

Zeichnungshilfen

F8Ortho (gerade Richtungen) F9Grid Snap an/aus F10Kontrollpunkte ein F11Kontrollpunkte aus AltSmartTrack temporär
AUSWAHL & BEARBEITUNG

Auswahl

Strg/Cmd + AAlles auswählen Shift + KlickZur Auswahl hinzufügen Strg + KlickAus Auswahl entfernen EscAuswahl aufheben / Befehl abbrechen InvertAuswahl umkehren (Befehl)

Undo & Datei

Strg/Cmd + ZRückgängig Strg/Cmd + YWiederherstellen Strg/Cmd + SSpeichern Strg/Cmd + Shift + SSpeichern unter Strg/Cmd + OÖffnen Strg/Cmd + NNeue Datei

Objekte bearbeiten

Strg/Cmd + CKopieren Strg/Cmd + VEinfügen Strg/Cmd + XAusschneiden DelLöschen Alt + DragObjekt kopieren Gumball + AltObjekt mit Gumball kopieren

Kontrollpunkte

F10Kontrollpunkte einblenden F11Kontrollpunkte ausblenden TabAuto-Vervollständigung EnterLetzten Befehl wiederholen LeertasteLetzten Befehl wiederholen
ALIASES — RHINO BEFEHLSKÜRZEL

Ansicht & Navigation

ZZoom ZEZoom Extents (aktives Fenster) ZEAZoom Extents All (alle Fenster) ZTZoom Target ZSZoom Selected ZSAZoom Selected All

Zeichnungshilfen

SSnap (Objektfang) OOrtho an/aus UUndo POnPointsOn (Kontrollpunkte ein) POffPointsOff (Kontrollpunkte aus)

Auswahl & Objekte

CSelCrossing (Kreuzfenster) WSelWindow (Auswahlfenster) SelPolysurfaceAlle Polysurfaces auswählen MMove PPushPull IInset BreakDeleteSubCrv (Teilkurve löschen)

Analyse & Einstellungen

COnCurvatureGraph (Krümmungsanzeige ein) COffCurvatureGraphOff (Krümmungsanzeige aus) PlugInManagerOptionen → Plugins AdvancedDisplayOptionen → Anzeigemodi DisplayAttrsMgrOptionen → Anzeigemodi (Alt)
Aliases werden in Rhino unter Werkzeuge → Optionen → Aliases verwaltet. Die obige Liste entspricht der Datei Aliases-Rhino.txt.
MODELLIERSTRATEGIEN & TIPPS

Kurven vorbereiten

  • Immer mit Dir prüfen ob Kurvenrichtungen stimmen — besonders vor Loft und Sweep.
  • Join verbindet, Explode trennt — vor Flächenbefehlen immer prüfen.
  • Rebuild bereinigt zu viele Kontrollpunkte und erzeugt gleichmäßige Kurven.
  • Simplify reduziert Grade und Punkte auf ein Minimum ohne Formverlust.

Flächen kontrollieren

  • Zebra zeigt Reflexionsstreifen — gleichmäßige Streifen = ruhige Fläche.
  • ShowEdges vor jedem Export nutzen — offene Kanten verursachen STEP- und 3D-Druck-Fehler.
  • MatchSrf und BlendSrf für saubere, hochwertige Übergänge.
  • Flächennormalen mit Dir immer nach außen zeigen lassen.

Volumen & Export

  • Check und SelBadObjects vor Export laufen lassen.
  • Für 3D-Druck: geschlossene Volumen, keine offenen Kanten, korrekte Normalen.
  • ExportSelected für sauberen STEP-Export einzelner Komponenten nutzen.
  • Einheiten (Units) immer mit Importdatei abgleichen — mm vs. m vs. inch.

Gumball & Transform

  • Gumball-Pfeile: verschieben. Bögen: drehen. Quadrate: skalieren.
  • Klick auf Achse → Zahleneingabe für exakte Maße.
  • Alt gedrückt beim Gumball-Drag → Objekt kopieren statt verschieben.
  • Gumball-Position mit RMB auf Gumball anpassen — z.B. an Welt- oder Objektachse ausrichten.
TYPISCHE WORKFLOW-REIHENFOLGE

1. Vorbereitung

  • Units prüfen: mm, Toleranz 0.001
  • Layer-Struktur anlegen: Kurven, Flächen, Referenz, Ausgabe
  • Referenzbilder mit Picture einladen und ausrichten
  • Koordinatensystem und Arbeitsebene festlegen

2. Profilkurven

  • Kurven auf separaten Layern zeichnen
  • Dir und Rebuild für saubere Ausgangskurven
  • Kurven Joinen und auf Planarität prüfen
  • CurvatureGraph für harmonische Kurvenverläufe nutzen

3. Flächen aufbauen

  • Loft / Sweep1 / Sweep2 für freie Formen
  • Mit Zebra Übergänge kontrollieren
  • BlendSrf und MatchSrf für ruhige Anschlüsse
  • OffsetSrf für Wandstärken

4. Ausgabe vorbereiten

  • ShowEdges — keine offenen Kanten
  • Check und SelBadObjects laufen lassen
  • Für KeyShot: ExportSelected als OBJ oder STEP
  • Make2D für technische Ansichten und Layout
NEUE WICHTIGE BEFEHLSGRUPPEN

Wandstärke & Schalen

  • Shell für ausgehöhlte Körper und Gehäuse.
  • OffsetSrf mit Solid=Yes für Wandstärken.
  • ThicknessAnalysis vor 3D-Druck, Guss und Serienlogik.
  • ShowEdges, Cap und CreateSolid für geschlossene Körper.

Übergänge & Tangenz

  • BlendCrv und Match für saubere Kurvenübergänge.
  • BlendSrf und MatchSrf für Flächenübergänge.
  • GCon, Zebra und EdgeContinuity zur Kontrolle.
  • G0 = Position, G1 = Tangenz, G2 = Krümmung.

Deformation & Varianten

  • CageEdit für weiche Proportionsänderungen.
  • Bend, Twist und Taper für schnelle Formstudien.
  • SoftMove für lokale Änderungen mit weichem Einfluss.
  • FlowAlongSrf für Muster und Objekte auf Freiformflächen.

Mesh & SubD

  • QuadRemesh als Brücke von Mesh zu SubD.
  • ReduceMesh für schwere Scan- oder KI-Geometrien.
  • CheckMesh, MeshRepair und UnifyMeshNormals vor Export.
  • ToNURBS erst am Ende, wenn STEP oder technische Weitergabe nötig ist.
FERTIGUNG, ABWICKLUNG & PROFILE

Messen & Masse

  • Volume und VolumeCentroid für Volumen und Schwerpunkt.
  • Area und AreaCentroid für Flächen und Zuschnitt.
  • BoundingBox für Bauraum, Verpackung und Maßkontrolle.
  • MassProperties bündelt wichtige Material- und Massedaten.

Abwicklung

  • UnrollSrf für entwickelbare Flächen.
  • Squish und Smash für Näherungen mit Verzug.
  • DevSrf für Flächen, die real abwickelbar sein sollen.
  • DraftAngleAnalysis für Entformung bei Guss, Spritzguss und Tiefziehen.

Zeichnung & Ableitung

  • Make2D, Section und Contour für 2D-Ableitungen.
  • ClippingPlane für Schnittansichten im Modell.
  • Layout, Detail und SetPrintDisplay für Ausgabe.
  • Hatch und Leader für lesbare Zeichnungen.

Profile, Rohre & Bänder

  • Pipe und PipeVariable für Gestelle, Griffe und Leuchtenarme.
  • Ribbon für bandartige Strukturen entlang von Kurven.
  • Fin für Rippen, Lamellen und Stege.
  • OffsetCrvOnSrf für Linien, Nähte und Bänder auf Flächen.

Rhino Glossar

Kurze Erklärungen zu wichtigen Begriffen aus Rhino, 3D-Modellierung, Flächenaufbau, SubD, Mesh, Ausgabe und Fertigung. Gedacht als Nachschlagewerk für Unterricht, Korrektur und selbstständiges Arbeiten.

Wie lesen?

Die Begriffe sind nach Themen gruppiert. Jeder Eintrag beantwortet: Was bedeutet das? Warum ist es wichtig? Wo taucht es im Workflow auf?

Merksatz

Rhino ist kein einzelnes Werkzeug, sondern ein System aus Kurven, Flächen, Volumen, Meshes und Ausgabeformaten. Wer die Begriffe versteht, modelliert ruhiger.

Für Produktdesign

Besonders wichtig sind Toleranz, Wandstärke, geschlossene Körper, Tangenz, Krümmung, Exportformate und saubere Ausgangskurven.

GEOMETRIE GRUNDLAGEN

NURBS

Mathematisch beschriebene Kurven und Flächen. Rhino arbeitet im Kern sehr stark mit NURBS. Gut für präzise Konstruktion, Produktdesign und sauberen STEP Export.

Kurve

Eine Linie, ein Bogen oder ein freies Profil. In Rhino sind Kurven oft die Grundlage für Flächen, Schnitte, Profile, Rohre und Abwicklungen.

Fläche

Eine zweidimensionale Haut im Raum. Sie kann offen, getrimmt, gekrümmt oder Teil eines Körpers sein. Gute Flächen entstehen aus guten Kurven.

Polysurface

Mehrere zusammengefügte Flächen. Wenn alle Kanten sauber geschlossen sind, kann daraus ein geschlossener Körper entstehen.

Solid

Ein geschlossener Körper ohne offene Kanten. Für 3D Druck, Volumenberechnung, Booleans und STEP Austausch sehr wichtig.

Mesh

Geometrie aus vielen kleinen Polygonflächen. Typisch für STL, OBJ, Scans, KI-Modelle und 3D-Druck. Gut für Visualisierung, schwieriger für präzise Konstruktion.

SubD

Weiche, editierbare Freiformgeometrie mit Kontrollkäfig. Sehr gut für organische Produktformen, Möbel, Griffe und Leuchtenkörper.

Render Mesh

Eine interne Mesh-Darstellung, die Rhino zur Anzeige und zum Rendern nutzt. Auch NURBS-Flächen werden für die Darstellung trianguliert.

KURVEN, FLÄCHEN & QUALITÄT

Kontrollpunkte

Punkte, die die Form einer Kurve, Fläche oder SubD beeinflussen. Weniger, sauber gesetzte Punkte sind meist besser als viele unruhige Punkte.

Grad

Beschreibt die mathematische Ordnung einer Kurve oder Fläche. Höhere Grade können weichere Verläufe erzeugen, sind aber nicht automatisch besser.

Tangenz G1

Zwei Kurven oder Flächen treffen mit gleicher Richtung aufeinander. Der Übergang wirkt glatt, die Krümmung kann aber noch sichtbar springen.

Krümmung G2

Der Übergang ist nicht nur tangential, sondern auch in der Krümmung passend. Wichtig für hochwertige, glänzende Produktflächen.

G0, G1, G2

G0 bedeutet Position trifft. G1 bedeutet Tangenz passt. G2 bedeutet Krümmung passt. Für Produktdesign ist G2 oft der saubere Zielzustand.

Trimmen

Eine Fläche wird durch Kurven oder andere Geometrie begrenzt. Die ursprüngliche Fläche bleibt oft größer, nur der sichtbare Bereich wird zugeschnitten.

Rebuild

Kurven oder Flächen werden mit neuer Punktstruktur aufgebaut. Hilfreich zum Beruhigen, kann aber die Form verändern.

Zebra

Analyseansicht mit Reflexionsstreifen. Unruhige oder gebrochene Streifen zeigen Probleme in Flächenübergängen.

PRÄZISION, TOLERANZ & MODELLHYGIENE

Toleranz

Legt fest, wie genau Rhino Berechnungen ausführt. Zu grob erzeugt Ungenauigkeit, zu fein kann Dateien schwer machen. Vor Projektstart prüfen.

Einheiten

Millimeter, Zentimeter, Meter oder Inch. Falsche Einheiten führen zu falschem Maßstab, Exportproblemen und 3D-Druck-Chaos.

Normalen

Richtungsvektoren von Flächen oder Meshes. Für Booleans, Rendering, 3D-Druck und Volumenkörper müssen sie sauber ausgerichtet sein.

Offene Kante

Eine Kante, die nicht mit einer anderen Fläche verbunden ist. ShowEdges zeigt solche Stellen. Für geschlossene Körper müssen sie verschwinden.

Non-Manifold

Problematische Geometrie, bei der Kanten oder Flächen nicht eindeutig zu einem sauberen Körper gehören. Oft kritisch für 3D-Druck und Booleans.

Layer

Ebenen zur Organisation. Gute Layer trennen Kurven, Flächen, Referenzen, Varianten, Ausgabe und Hilfsgeometrie.

Block

Wiederverwendbare Objektgruppe. Gut für wiederholte Bauteile, leichtere Dateien und Varianten mit gleichen Elementen.

History

Verknüpft manche Befehle nachträglich mit ihrer Ausgangsgeometrie. Praktisch, aber nicht immer stabil. Bewusst einsetzen.

SUBD, MESH & HYBRIDE WORKFLOWS

Quad Mesh

Mesh aus viereckigen Flächen. Sehr wichtig für SubD, organische Modellierung und saubere Remesh-Prozesse.

QuadRemesh

Erzeugt aus vorhandener Geometrie ein Quad-Mesh. Gute Brücke zwischen Scan, Mesh, NURBS und SubD.

Crease

Eine scharf gehaltene SubD-Kante. Damit lässt sich steuern, wo eine SubD weich bleibt und wo sie klarer bricht.

Control Cage

Der sichtbare Kontrollkäfig einer SubD. Er zeigt die editierbare Struktur hinter der glatten Form.

Mesh Normals

Richtungen der Mesh-Flächen. Falsche Normalen führen zu Darstellungsfehlern, Exportproblemen oder kaputten Druckdaten.

Weld

Verbindet Mesh-Kanten bzw. glättet Normalenübergänge. Wichtig für saubere Mesh-Darstellung.

ReduceMesh

Reduziert die Anzahl der Mesh-Flächen. Gut für schwere Daten, kann aber Details verlieren.

ToNURBS

Wandelt SubD oder Mesh-artige Strukturen in NURBS-Flächen. Für STEP Export nützlich, aber nicht immer leichtgewichtig.

BLÖCKE & REFERENZEN

Blockdefinition

Die gespeicherte Grundform eines Blocks. Sie liegt einmal in der Datei und wird von allen Blockinstanzen verwendet.

Blockinstanz

Ein eingefügtes Exemplar einer Blockdefinition. Es kann verschoben, gedreht oder skaliert werden, bleibt aber mit der Definition verbunden.

Basispunkt

Der Einfügepunkt eines Blocks. Er entscheidet, wo ein Bauteil später angefasst, ausgerichtet und montiert wird.

Linked Block

Ein Block mit externer Quelldatei. Gut für Bibliotheken, Zulieferteile, Variantenstände und Teamarbeit.

Embedded Block

Ein Block, der vollständig in der aktuellen Rhino-Datei gespeichert ist. Praktisch für kompakte Einzeldateien.

Nested Block

Ein Block innerhalb eines Blocks. Sehr mächtig, aber schnell unübersichtlich. Für Unterricht und Projektdateien bewusst sparsam einsetzen.

Block vs Gruppe

Gruppen ordnen Objekte. Blöcke verbinden wiederholte Teile über eine gemeinsame Definition. Das ist der entscheidende Unterschied.

Purge

Entfernt ungenutzte Definitionen, Materialien, Layer und andere Reste. Gut, wenn Dateien schwer, chaotisch oder historisch gewachsen sind.

AUSGABE, FERTIGUNG & DATEIFORMATE

STEP

Austauschformat für NURBS und CAD-Daten. Gut für Konstruktion, Fertigung und Zusammenarbeit mit technischer Software.

STL

Mesh-Format für 3D-Druck. Enthält keine NURBS, keine Farben im klassischen Sinn und keine sauberen CAD-Flächen.

OBJ

Mesh-Format für Visualisierung, Rendering und Austausch. Kann UVs und Materialien referenzieren, ist aber kein CAD-Format.

DXF

2D- und CAD-Austauschformat. Häufig für Lasercut, technische Zeichnungen und CNC-Vorbereitung.

Make2D

Erzeugt 2D-Linien aus einem 3D-Modell. Nützlich für Ansichten, Schnitte, Präsentation und technische Ableitung.

UnrollSrf

Wickelt entwickelbare Flächen ab. Wichtig für Blech, Papier, Leder, Textil, Lasercut und Modellbau.

Wandstärke

Materialdicke eines Körpers. Entscheidend für 3D-Druck, Guss, Spritzguss, Stabilität und reale Herstellung.

Draft Angle

Entformungsschräge. Wichtig, wenn ein Teil aus einer Form gelöst werden muss, etwa bei Guss, Tiefziehen oder Spritzguss.