Ein Grasshopper-Ablauf für Datenarbeit im Entwurf. Werte werden eingelesen, strukturiert, gefiltert, in sinnvolle Bereiche übersetzt und erst dann visualisiert oder exportiert.
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Daten einlesen
Panels, CSV, Excel oder JSON als klar benannte Eingänge einsetzen. Direkt nach dem Import sollte sichtbar sein, welche Spalten, Einheiten und Datentypen vorliegen.
Warum: Falsch interpretierte Eingabedaten verfälschen jede weitere Auswertung.
Achte auf: Dezimaltrennzeichen, leere Zellen und Kopfzeilen.
Dispatch, Cull Pattern oder Sort List einsetzen, damit Entscheidungen nachvollziehbar bleiben. Filter sollten erklärbar sein, nicht nur visuell funktionieren.
Warum: Gute Datenfilter sind reproduzierbar und lassen sich später begründen.
Achte auf: Boolean-Patterns und Sortierkriterien sichtbar lassen.
Tabellen, Listen oder JSON für Dokumentation und Weiterverarbeitung ausgeben. Die exportierte Datei sollte ohne Grasshopper-Kontext verständlich bleiben.
Warum: Datenarbeit endet oft in Dokumentation, Übergabe oder Vergleich.
Achte auf: Spaltennamen, Einheiten und Variantenstand in der Datei sichern.