Workflow 04

Rhino 3D-Druck vorbereiten

Ein Rhino-Prüfablauf für Modelle, die nicht nur gut aussehen, sondern auch als Datei funktionieren müssen. Volumen, Wandstärken, Maßstab und Meshqualität werden vor dem Export kontrolliert.

01

Volumen schließen

Polysurfaces mit ShowEdges auf Naked Edges prüfen und offene Stellen gezielt schließen. Nicht jede visuell geschlossene Form ist technisch druckbar.

  • Warum: Slicer und Dienstleister brauchen eindeutige Innen- und Außenseiten.
  • Achte auf: Kleine offene Kanten nicht ignorieren, sondern isoliert reparieren.
ShowEdges öffnen
02

Wandstärke planen

OffsetSrf oder eine klare Shell-Strategie einsetzen und dünne Bereiche vor dem Export kontrollieren. Das Modell muss zum Material und Verfahren passen.

  • Warum: Zu dünne Details brechen oder werden gar nicht gedruckt.
  • Achte auf: Maßstab, Mindestwandstärke und kleine Pins/Stege.
OffsetSrf öffnen
03

Details reduzieren

Sehr kleine Radien, Spalten, Prägungen und Texturen an Druckgröße und Verfahren anpassen. Was im Viewport gut aussieht, kann im Druck unlesbar werden.

  • Warum: Druckauflösung und Nachbearbeitung begrenzen den sinnvollen Detailgrad.
  • Achte auf: Details im realen Maßstab beurteilen, nicht nur am Zoomfaktor.
Scale öffnen
04

Mesh erzeugen

STL oder OBJ bewusst mit passenden Mesheinstellungen erzeugen. Zu grob wirkt facettiert, zu fein erzeugt unnötig schwere Dateien.

  • Warum: Der Mesh-Export übersetzt deine NURBS-Geometrie in druckbare Dreiecke.
  • Achte auf: Vorschau der Meshqualität und Dateigröße nach dem Export.
STL Export öffnen
05

Datei final prüfen

Normals, offene Kanten und Dateigröße nach dem Export noch einmal kontrollieren. Der Export ist ein eigener Arbeitsschritt, nicht nur ein Speichern.

  • Warum: Fehler können beim Meshen entstehen, auch wenn das Rhino-Modell vorher korrekt war.
  • Achte auf: Eine separate finale Druckdatei mit Datum und Maßstab ablegen.
STL Glossar öffnen

Kurzer Qualitätscheck